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Hochburg des Christentums seit mindestens dem
9. Jahrhundert, Chartes ist ein wichtiger Wallfahrtsort.
Eine Reliquie, der « Schleier der Jungfrau
», die 876 durch den Kaiser Karl den Kahlen
geschenkt wurde, führte Tausende von Pilgern
aus der ganzen Welt zu Unserer Lieben Frau. Die
Tradition erzählt, dass dieser Schleier von
Maria getragen wurde, als Jesus geboren wurden.
Heute noch kommen die Menschen aus der ganzen
Welt, so wie es Charles Péguy es tat, die
Gruppen folgen einander. Jung und alt kommen und
suchen an diesem privilegierten Ort das wahre
Gesicht des Glaubens.
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Der Dom von Chartres besitzt ein wunderbares
Exemplar eines dieser Labyrinthe, die man in anderen
Kirchen finden konnte. Es befindet sich auf dem
Boden im Kirchenschiff und datiert ungefähr
1200; Sie können es im Zustand wie im 13.
Jahrhundert bewundern. Seine Form ist rund, hergestellt
ist es aus Steinplatten aus Berchères mit
Rändern aus schwarzem Marmor. Die Strecke
beläuft sich auf 261,50 m, die die Pilger
im Mittelalter betend liefen, wie ein Wallfahrtsweg,
eine symbolische Wallfahrt nach Jerusalem.
Diese Strecke kann man heute noch gehen und zwar
freitags (mit Ausnahme von Karfreitag), zwischen
dem ersten Fastensonntag und Allerheiligen, während
der Öffnungszeiten des Doms zwischen 8h30
und 19h30.
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