Lisieux, im Herzen der Normandie.

Lisieux, Hauptstadt des Pays d’Auge, ist einer
der charmantesten Orte der Normandie, gelegen zwischen
Deauville – Trouville im Norden und Vimoutiers
und Orbec im Süden.
Wie auch
andere normannische Städte: ihre Geburt liegt mehr
als zweitausend Jahre zurück. Sie erlebte die römische
Besatzung, die germanischen Invasionen und die Invasionen
der skandinavischen Piraten, sie litt unter den französisch-englischen
Kriegen und unter den religiösen Auseinandersetzungen
im sechzehnten Jahrhundert. Im neunzehnten Jahrhundert
verliert die Stadt schrittweise ihre Bedeutung, zunächst
die religiöse und dann die ökonomische...
Dann geschah ein Wunder, das ihre beschauliche Existenz
völlig veränderte.
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Es war Anfang des zwanzigsten
Jahrhunderts als Frankreich und die ganze Welt das Leben
und die Botschaft einer jungen normannischen Karmelitin
entdecken, Schwester Theresia vom Kinde Jesu. Die Stadt,
in der sie lebte wird zu einer Hochburg der Spiritualität.
Es ist zunächst die grosse Basilika, gebaut zu
Ehren der heiligen Theresia in den 1930er Jahren, die
die meisten Besucher lockt. Das Grab der Heiligen wird
in der Kapelle du Carmel ausgestellt. Der gotische Dom,
Symbol der glanzvollen Vergangenheit der Stadt, war
ihre Pfarrkirche, und das schöne bürgerliche
Haus, les Buissonets, „das warme Nest ihrer Kindheit“.
Ein Wachsmuseum, das Diorama, schildert ihre wesentlichen
Lebensabschnitte.
Lisieux pflegt ebenfalls ihre
Fachwerkhäuser und die zahlreichen sonstigen Zeugen
einer reichen Vergangenheit. Ihre geographische Lage
ist ein idealer Ausgangspunkt zur Entdeckung der normannischen
Region mit ihren Landsitzen, ihrer Gastronomie und ihren
berühmten Apfelbäumen. |