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Alles beginnt im Jahre 1898 mit der posthumen
Veröffentlichung der Autobiographie von Schwester
Theresia vom Kinde Jesu, die ein Jahr vorher mit
24 Jahren an Tuberkulose im Karmeliterinnenkloster
von Lisieux starb. Das Buch „Geschichte
einer Seele“ betitelt, löst weltweit
einen Sturm des Ruhms aus. Es beschreibt die Kindheitserinnerungen
von Thérèse Martin, ihre Geburt
in Alençon im Jahre 1873, ihren frühen
Eintritt ins Kloster mit 15 Jahren : sie wollte
nämlich durch Gebet und Opfer die Seelen
retten. |
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Das Buch übermittelt vor allem ihren
Kleinen Weg durch dasVertrauen und die Liebe,
eine Botschaft, der in unserer Zeit jedermann
nachfolgen kann. Diese Schwester die Papst Pius
X., die größte Heilige der modernen
Zeit“ nennt, wird bereits 1925 heilig gesprochen.
Später wird sie als Schutzpatronin der Missionen
und als zweite Schutzpatronin Frankreichs ausgerufen.
Die Pilger strömen nach Lisieux. Eine riesige
Basilika, sichtbares Zeichen dieser Inbrust wird
in 1929 gebaut. 1997 als Anerkennung der Aktualität
und Universalität ihrer Doktrin, wird die
heilige Theresia, vom Papst Johannes-Paulus II.
zur Kirchenlehrerin ernannt. |