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Es ist zunächst die Architektur, die den
Ruf von Paray le Monial gegründet hat. Man
kann einfach durch die Stadt gehen und die Geschichte
der Monumente erfahren. Die Mönchskirche,
die später Basilika wurde, hat die Jahrhunderte
ohne einen Kratzer überstanden. Man weiss
heute dank der archäologischen Ausgrabungen,
die vor dem Bau einer Bodenheizung durchgeführt
wurden, dass der Ort bereits vor dem Eintreffen
der Mönche im zehnten Jahrhundert besetzt
war. Das Kloster (achtzehntes Jahrhundert), das
1750 fertiggestellt wurde, hat die Mönche
nur ca. fünfzig Jahre beherbergt. Die Front
des Rathauses (maison Jayet) ist einmalig in der
Bourgogne. Sie gibt uns Auskunft über die
Bauweise zu Zeiten der Renaissance. Etwas später
im siebzehnten Jahrhundert lassen sich Salesianerinnen
in Paray le Monial nieder. Sie erbauen die Kapelle,
die heute besucht werden kann. Zu Ende des neunzehnten
Jahrhunderts entwickelt sich das Museum der heiligen
Kunst, le Hiéron, unter der Inspiration
der Jesuiten. Dieser Ort war lange geschlossen.
Im Jahr 2004 zeigt er wieder seine glanzvollen
restaurierten italienischen Gemälde aus dem
sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert. Zu sehen
ist ebenfalls ein romanisches Giebelfeld von Anzy
le Duc. Dort befindet man sich bereits am Fuss
der Kapelle la Colombière aus dem Beginn
des zwanzigsten Jahrhunderts, die zu Ehren des
Beichtvaters Marguerite-Marie errichtet wurde,
Claude la Colombière. Es ist reiner Art
Déco Stil. Zu bewundern sind die Fenster
und Mosaiken aus der Werkstatt der Gebrüder
Mauméjean.
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Paray le Monial (ausgezeichnet
durch das nationale Komitee für die Städteverschönerung
mit Blumen) befindet sich an der Grenze der südlichen
Bourgogne, mitten in der Charolais-Landschaft,
eine grosszügige und opulente Gegend. Das
natürliche Umfeld ist Natur pur und einladend.
Zu entdecken sind romanische Kirchen im Brionnais
zwischen le Monial und Charlieu: Anzy le Duc,
Semur-en-Brionnais, Varenne l’Arconce etc…
An den Kirchen vorbei kann
man Kunsthandwerker kennenlernen, aber auch gute
Adressen, die zu einem kulinarischen Erlebnis
mit regionalen Spezialitäten einladen. Am
Donnerstag Vormittag lohnt sich eine Reise nach
Saint-Christophe-en-Brionnais, dies ist der jahrhundertealte
Ort, an dem der berühmte Markt der Charolais-Rinder
stattfindet.
Die Bourgogne ist auch ein Landstrich, wo der
Wein so richtig gedeiht: Weine aus dem mâconnais,
aus der côte chalonnaise, glanzvolle crus
der côte d’Or, und nicht zuletzt die
Weine der Loire.
Das Fremdenverkehrsamt
steht Ihnen zur Verfügung, um Ihnen zu helfen
und Ihren Aufenthalt zu organisieren. Es bietet
Ihnen Anregungen, ob für Stunden oder einige
Tage.
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